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So funktioniert Pocket Plot

Eine Idee ist erst der Anfang

Manchmal entsteht eine Geschichte aus einem Gedanken, manchmal aus einer Figur, einem Konflikt oder einer Welt – und manchmal aus etwas völlig Unerwartetem. Die Karten geben dir kleine Impulse, die du auf deine eigene Weise verbinden, verändern und weiterspinnen kannst. Es gibt kein richtig oder falsch und kein festes Ziel. Entscheidend ist nur, was du daraus machst.

Schritt für Schritt

  1. 01

    Lass dich inspirieren

    Generiere zufällige Bausteine für eine ganze Geschichte oder nur einzelne Aspekte.

  2. 02

    Mach die Geschichte zu deiner

    Dir gefällt ein Vorschlag nicht? Generiere ihn einfach neu. Wieder und wieder.

  3. 03

    Experimentiere ruhig

    Ergänze, lösche und würfle so lange neu, bis aus Impulsen deine Idee wird.

  4. 04

    Nichts bleibt vergessen

    Der vollständige Share-Link hält deine Kombination fest, damit sie später wiedergefunden oder geteilt werden kann.

Freiraum mit Richtung

Eine leere Seite lässt dir alle Möglichkeiten offen – und genau das kann es manchmal so schwer machen, anzufangen. Pocket Plot gibt dir deshalb einen Rahmen: zufällige Bausteine, die dich in eine Richtung lenken, ohne dir vorzuschreiben, wohin die Reise geht.

Vielleicht passen die Karten sofort zusammen. Vielleicht scheinen sie überhaupt nichts miteinander zu tun zu haben oder widersprechen sich sogar. Gerade solche Kombinationen können spannend sein, denn wenn die naheliegende Verbindung fehlt, musst du selbst eine finden.

Die Karten liefern keine fertigen Antworten. Du kannst Vorgaben interpretieren, verändern, verwerfen oder verbinden – und dabei auf Ideen stoßen, nach denen du vielleicht nie bewusst gesucht hättest.

Der Zufall gibt nur den Anstoß. Die Geschichte entsteht in deinem Kopf.

Sechs Elemente

Geschichten beginnen unterschiedlich, begegnen aber ähnlichen Grundfragen: Was erzähle ich? Wer erlebt es? Welche Menschen prägen die Figur? Was bringt die Handlung in Bewegung? In welcher Welt findet alles statt?

Die sechs Elemente sind keine Checkliste. Du kannst alle verwenden, mit einem beginnen oder einzelne ganz auslassen.

Welche Art von Geschichte möchtest du erzählen?

Genre

Das Genre gibt deiner Geschichte eine erste Richtung. Fantasy, Horror, Romance oder Science-Fiction wecken unterschiedliche Erwartungen. Pocket Plot lässt dich Genres und passende Subgenres zufällig ziehen oder bewusst auswählen. Auch mehrere Genres lassen sich kombinieren.

Genre entdecken

Wer steht im Mittelpunkt deiner Geschichte?

Protagonist

Stärken und Schwächen prägen das Verhalten, Wünsche und Ängste treiben eine Figur an und Erfahrungen beeinflussen ihre Entscheidungen. Die Bausteine lassen nach und nach eine Figur entstehen – auch mehrere Protagonisten sind möglich.

Protagonisten erschaffen

Keine Figur existiert völlig für sich allein.

Beziehungen

Andere Menschen können unterstützen, herausfordern oder verändern. Love-Interest, Antagonist, Nebenfiguren und Familie schaffen Nähe, Reibung und gemeinsame Geschichte, ohne ihre genaue Rolle bereits festzuschreiben.

Beziehungen entdecken

Was bringt deine Geschichte in Bewegung?

Plot-Struktur

Konflikte, Komplikationen und Wendungen liefern Impulse, ohne einen vollständigen Handlungsablauf vorzugeben. Du verbindest sie, veränderst ihre Reihenfolge und entwickelst aus dem Material deinen eigenen Plot.

Den Plot ins Rollen bringen

Wo kann deine Geschichte entstehen?

Weltenbau

Zeit und Umwelt bilden den Kern der Welt. Gesellschaft, Werte und Gebräuche richten den Blick auf die Menschen darin. Ungewöhnliche Kombinationen können der Ausgangspunkt für eine Welt sein, die du sonst nie entworfen hättest.

Eine Welt erschaffen

Was passiert, wenn etwas Unerwartetes dazukommt?

Wildcard

Tropes, ein Vorbild oder eine verborgene Botschaft können Bekanntes neu kombinieren. Die Wildcard ist ein Experimentierfeld – manchmal ist genau diese Karte der Anstoß für die interessanteste Idee.

Eine Wildcard ziehen

Flexibel kombinieren

Jeder Bereich besteht aus kleineren Bausteinen. Sie zerlegen eine große Frage wie „Wer ist meine Hauptfigur?“ in Impulse, mit denen sich leichter experimentieren lässt.

Du musst nicht jeden Baustein verwenden. Karten können ergänzt, entfernt, gesperrt oder neu gezogen werden. So bestimmst du selbst, wie viel Zufall du zulassen möchtest und wo du bewusst entscheidest.

Die Bausteine definieren eine Geschichte nicht vollständig. Sie machen große kreative Entscheidungen kleiner, greifbarer und leichter kombinierbar.

Pocket Plot

Nicht jede Idee passt auf eine Karte. Manchmal entsteht beim Kombinieren der Bausteine bereits eine Szene, eine Verbindung zwischen Figuren oder ein Gedanke, den du nicht wieder verlieren möchtest.

Mit den Notizen kannst du solche Ideen direkt bei deinem Pocket Plot-Projekt festhalten. Du kannst allgemeine Gedanken zur Geschichte sammeln oder Notizen gezielt einem Genre, einer Figur, einer Beziehung, dem Plot, der Welt oder einer Wildcard zuordnen.

Deine Notizen werden zusammen mit deinem aktuellen Entwurf lokal in deinem Browser gespeichert und können außerdem in den PDF-Export übernommen werden. So bleiben nicht nur die gezogenen Karten erhalten, sondern auch die Ideen, die zwischen ihnen entstehen.

„Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.“

— Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra

Pocket Plot in der Praxis

Du musst nicht alles auf einmal festlegen. Ziehe zunächst einige Karten, behalte interessante Ideen und verändere den Stapel Schritt für Schritt. Hier kann später ein echter Anwendungsscreenshot ergänzt werden.

Bereit, es auszuprobieren?

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